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Ein Beispiel, veröffentlicht am 17. Oktober 2008 in meiner Region: Eine
Stadt in Süd Deutschland hat angeblich 71000 Euro jährlich für bedürftige
Kinder in städtischen Einrichtungen, vor allem Schulen, zur Verfügung gestellt,
damit aus diesem Essensgeldfond jene ein warmes Mittagessen bezahlt bekommen.
Dank einer Großspende eines lokalen Multimilliardärs soll dieser Notfond
auf alle Kindergärten ausgeweitet werden. Mein Komentar
zu dieser eigentlich positiven News: Etablierte versagen,
engagierte springen ein, wo andere eigentlich ihr Betätigungsfeld haben. Warum
werden ausgerechnet die, die schon für neue Jobs in der Region gesorgt haben unter
moralischen Druck gestellt, und zwar indirket, weil die Etablierten unfähig sind,
und zahlen dann für die ärmsten & schwächsten in der Gesellschaft (eine wirklich
gute Sache, es rührt mich sehr), das Essen? Weil sonst eben die gesamte Metropolregion
als assozial dastehen würde, wenn nicht die wenigen Verbliebenen mit Anstand das
wieder gut machen würden, was andere vermaseln, durch jahrelanges nixtun, was
natürlich abgestritten wird, weswegen man sagen muss: "durch jahrelanges keine
Leistung vorzeigen". Konkret heißt das, dass eine
HartzIV Familie womöglich bald bei 2 Kinder um die 130.- Euro pro Monat sparen
könnte - eine Menge Geld - vor allem, wenn aufgrund von Scheidung weniger Geld
und weniger Stabilität angesagt ist. Rechnet man
widerum um, dass dies etwa 2.- Euro pro Tag und Nase 'lediglich' sind, wird einem
bewusst, wie schändlich die Etablierten seit Jahren versagen, Millionen verschwendet
werden, und keine 2 Euro pro Kindernase aufbringen können, um die Schwächsten
in der Gesellschaft zumindest vom Hunger zu befreien, da sie später 'dank' der
Etablierten (die seit Jahren für eine Spaltung zwischen arm & reich sorgen) eh
keine Zukunft haben. Gäbe es den Sozialfeudalismus nicht, wäre die Zustände längst
nicht mehr erträglich. |